Pellets sind seit Jahren als umweltfreundliche Heizalternative auf dem Vormarsch. Kein Wunder, spart schon die Holzpellet Herstellung im Vergleich zu anderen Brennstoffen an Energieaufwand ein.

Die Zahl der Pelletheizungen in Österreich steigt stetig an und Pellets gewinnen als Alternative zum Heizöl an Beliebtheit. Zeit, sich die Produktion des ressourcenschonenden Energieträgers genauer anzuschauen.

Holzpellet Herstellung

Das Rohmaterial entscheiden über Qualität der Pellets

Als Sägenebenprodukte werden Holzpellets aus Holzabfällen gewonnen. Das sind zum Beispiel Späne oder Hobelrückstände, die in den Sägewerken als Koppelprodukte anfallen. Für die Produktion von einer Tonne Pellets werden sechs bis acht Kubikmeter Späne benötigt. Dabei hängt die Qualität der Pellets vom eingesetzten Rohmaterial ab. Kontrollen bei der Annahme der Späne sichern ein hochwertiges Endprodukt bei der Pelletherstellung.

Keine chemischen Zusätze bei der Holzpellet Herstellung

Die Holzreste werden getrocknet und zerkleinert und anschließend mit hohem Druck durch eine Stahlmatrize in die typische Zylinderform gepresst. Gepresst wird ganz ohne chemische Zusätze. Durch den Druck in er Pelletpresse wird das Holz erwärmt. Holzeigene Lignine und Harze wirken durch diese Erwärmung in Verbindung mit der restlichen Holzfeuchte als natürliches Bindemittel und halten die Holzfasern zusammen. Erlaubt ist nur die Zugabe von max. zwei Prozent Presshilfsmitteln in Form von pflanzlicher Stärke.

Fair im Wettbewerb und energiesparend

Bereits bei der Pelletproduktion achten die Hersteller auf einen möglichst geringen Energieaufwand. Mit einem Energieaufwand von 2,7 Prozent liegen Holzpellets deutlich unter dem Aufwand anderer Brennstoffe wie Erdgas (zehn Prozent) und Heizöl (zwölf Prozent).

Quelle: https://depi.de/de/pelletproduktion